Lipizzaner

Erzherzog Karl von Österreich gründete 1580 Gestüt Lipizza. Den Stamm bildeten fünf Hengste aus spanisch-italienischem Blut, denen sich später ein reinblütiger Araber zugesellte. Die noch heute bestehenden Stämme heißen: Neapolitano-Conversano-Favory-Maestoso-Pluto-Siglavy.

Ihre Herkunft verteilt sich so: Conversano und Neapolitano kommen aus Italien. Aus dem Kaiserlichen Hofgestüt Kladrub bei Pardubitz kamen Maestoso, Favory und der Original-Araber Siglavy. Pluto stammt aus dem Dänischen Hofgestüt Frederiksborg , war aber auch spanisch-italienischer Abkunft.

Dank ihres noblen Wesens sind Lipizzaner begehrte Freizeitpferde, die Nachfrage ist größer als Angebot.

Lippizaner haben einen ziemlich schweren, aber sehr edlen Kopf, manchmal ramsnasig. Das Mindeststockmaß liegt bei 1,50m – 1,55 m. Lippizaner sind überwiegend Schimmel, die dunkel geboren werden. Wenig Braune und Rappen.

Sie eignen sich dank ihres noblen Wesens als Freizeitpferd aber auch besonders für die Hohe Schule. Für den, der Pferde mit hoher Knieaktion reiten mag, sind sie ein sehr gutes Reitpferd.


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