Lusitanos

Der Lusitano kommt aus Portugal, er zählt zu der ersten zu reitenden Pferderasse der Geschichte.

Die Lusitanos sind der reinen spanischen Rasse sehr ähnlich, haben aber etwas weniger Ausdruck. Seine Rasse gehört zu den "alten spanischen Rassen" und wurde als Reit, sowie als Arbeitspferd eingesetzt. Lusitanos sind für die hohe Schule sehr gut geeignet, durch Ihre Anmut und Beweglichkeit können sie sich sehr gut präsentieren. Sie werden außerdem im unblutigen Stierkampf, dem portugiesischen Nationalsport, eingesetzt. Dieser wird ausschließlich vom Pferd aus geführt, die Pferde sind hoch geschult und reagieren auf die kleinste Hilfe des Reiters.

Die Lusitanos und PRE’s hatten ursprünglich das gleiche Stutbuch. Solange bis in Spanien der berittene Stierkampf verboten wurde. Dann trennten sich ihre Wege.

Die Associação Portuguesa de Criadores do Cavalo Pure Sangue Lusitano (APSL) ist das Zentralorgan der portugiesischen Züchter mit Sitz in Lissabon. Heute gibt es weltweit ca. 10.000 eingetragene reinrassige Lusitanos. Noch immer wird nur von dort aus die Körung durchgeführt. Für jede Körung werden extra Abgeordnete in die entsprechende Region gesandt, um die Reinheit und Qualität der Rasse zu prüfen.

Der Lusitano ist zwischen 1,53m und 1,63m groß Wohlgeformt, geradlinig und fast quadratisch, ungefähr 500kg schwer, überwiegend gibt Schimmel, es sind aber alle anderen Farben erlaubt, am seltensten gibt es ihn als Rappen und Falben. Vom Gebäude her ist der Lusitano ein kurzes Kompaktpferd, sein Temperament ist feurig, aber trotzdem immer gutmütig, sanft und geduldig. Ihre Gelehrigkeit, ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Reiter und ihre Freude an der Arbeit zeichnet diese Rasse besonders aus.

Der Lusitano besitzt wie die meisten spanischen Pferde Showcharakter, allerdings nicht so stark ausgeprägt wie der des Pura Raza Espanolas.


‹‹‹ Zurück zu den Rasseportraits