Dualaktivierung® - Gehirnjogging für Pferde

Wer kennt sie nicht, die "Border-Collies" unter den iberischen Pferden die PRE's, die Lusitanos, die Friesen und die vielen anderen Barockpferde. Diese Pferde wünschen sich einen abwechslungsreichen Trainingsplan und sind oftmals mit Geländeritten und Platzarbeit nicht ausgelastet. Hier bietet die Dualaktivierung® eine schöne Abhilfe und Abwechslung, die wenig Zeit in Anspruch nimmt und vor allem Pferd und Reiter viel Spaß bringt.

Die Dualaktivierung® ist ein kreatives und effektives Trainingssystem bei dem die Pferde im Kopf gefordert werden. Durch die ständigen Rechts/Links Reize stimuliert die Dualaktivierung das Pferd dazu, mehr Informationen von beiden Gehirnhälften aufzunehmen und zu verarbeiten. Die Folge ist ein schnelles Hin- und Herschalten zwischen den Gehirnhälften und die damit verbundene Balance des Pferdes mit dem Ergeniss der physiologisch richtigen Muskelarbeit.

Camborio

Dr. Robert Stodulka mit seinem PRE-Hengst Camborio in der Dualaktivierung®.
Der Hengst zeigt hier ein sehr aktives Hinterbein bei guter Selbsthaltung.

Der Schlüssel für die Dualaktivierung® ist das Sehvermögen der Pferde, denn die meisten Pferde sehen mit dem linken Auge "besser" oder "vermehrt" und verarbeiten diese Informationen dann in der rechten Gehirnhälfte. Das rechte Auge und somit die linke Gehirnhälfte liegt bei den meisten Pferden fast "brach". Das hat zur Folge, dass ein Pferd alles von Links und Rechts lernen muss. Durch die Dualaktivierung® wird zuerst die Koordination des Körpers gefördert, welche auch für den Aufbau der Tiefenmuskulatur notwendig ist. Durch den bewussten Einsatz seiner gesamten Muskulatur lernt das Pferd sich richtig zu bewegen und die Muskulatur verkrampft sich nicht, dies hat folgende Auswirkungen auf die Pferde:

  • Gesteigerte Körperwahrnehmung und koordiniertere Bewegungen
  • Gesteigertes Selbstbewußtsein des Pferdes durch die erhöhte Körperwahrnehmung
  • Die Pferde werden in Stresssituationen gelassener, und arbeiten konzentrierter mit
  • häufige Handwechsel beim Reiten und das Reiten von Achten (Pylonenacht, Dreirck und halbe Volte/Gerade) verhelfen den Pferden zu besserer Koordination und Balance
  • Die Rücken-, Hinterhand- und Bauchmuskulatur werden effektiv trainiert
  • die Arbeit in den Gassen und der damit verbundene schnelle Wechsel zwischen stellen/biegen und gerade richten - vor allem in der Quadratvolte - aktivieren die Hinterhand der Pferde und erleichtert ihnen das Gerade richten. Die Pferde beginnen sich besser zu tragen, hierdurch entsteht ein vermehrter Muskelzuwachs.

Koordination beginnt im Kopf! Erst dann ist eine geordnete Bewegungskoordination und folglich Muskelwachstum an der richtigen Stelle möglich. Die entsprechende Muskulatur wiederum ist wichtig für den regelrechten Abbau von Adrenalin in "Stresssituationen".

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Dualaktivierung® in Hamburg und Norddeutschland - Muskelaufbau-, Reha- und Bewegungskoordinationstraining